Online-Hash-Generator
Ein Hash wandelt Daten beliebiger Länge in einen „Fingerabdruck" fester Länge um, häufig für Integritätsprüfungen, Passwortspeicherung und digitale Signaturen. Dieser Hash-Generator berechnet MD5, SHA-1, SHA-256, SHA-384 und SHA-512 auf einmal — die SHA-Familie über die browsereigene Web-Crypto-API und MD5 in reinem JavaScript, alles lokal im Browser, nichts wird hochgeladen.
So funktioniert es
- Text in das Eingabefeld einfügen.
- Hash-Algorithmus wählen (SHA-256 oder höher empfohlen).
- Auf Generieren klicken, um den Hex-Hash zu erhalten, den du mit einem Klick kopieren kannst.
Typische Anwendungsfälle
- Prüfen, ob eine heruntergeladene Datei intakt und unverändert ist.
- Prüfen, ob zwei Inhalte identisch sind.
- Hash-Algorithmen lernen und testen.
Hinweis: In der Praxis sollten Passwörter nicht mit einem einfachen Hash gespeichert werden — kombiniere einen Salt mit einem spezialisierten Algorithmus wie bcrypt oder Argon2.
Ein Hash dient zum Abgleich, nicht zum Verschlüsseln
Der handfesteste Einsatz ist das Prüfen von Downloads. Du lädst einen Installer oder ein ISO von einer offiziellen Seite, die daneben meist einen MD5- oder SHA-256-Wert veröffentlicht. Berechne den Hash der geladenen Datei und vergleiche ihn Zeichen für Zeichen mit dem angegebenen — stimmt er überein, wurde nichts manipuliert und nichts mitten im Download abgeschnitten. Zwei Missverständnisse solltest du kennen:
- Ein Hash ist keine Verschlüsselung und lässt sich nicht umkehren. Er ist ein Einweg-Fingerabdruck; das Original kannst du daraus nicht "zurückrechnen". Seiten, die MD5 "knacken", schlagen die Antwort nur in einer Liste nach.
- Speichere Passwörter nie als bloßes MD5/SHA. Diese Verfahren sind schnell — gut für Prüfsummen, schlecht gegen Brute Force. Nimm für Passwörter einen gesalzenen, bewusst langsamen Hash wie bcrypt oder argon2.
Wie prüfst du, dass die Hashes auf dieser Seite stimmen?
Nimm eine Eingabe, die jeder nachschlagen kann. Der MD5 von hello ist 5d41402abc4b2a76b9719d911017c592 und der SHA-256 2cf24dba5fb0a30e26e83b2ac5b9e29e1b161e5c1fa7425e73043362938b9824; beide lassen sich mit echo -n hello | md5sum auf dem eigenen Rechner prüfen. Ändere nun ein Zeichen: Hello ergibt 8b1a9953c4611296a827abf8c47804d7 und hat mit dem ersten Wert nichts gemeinsam. Das ist die Avalanche-Eigenschaft — und der Grund, warum eine nicht passende Prüfsumme meist ein überzähliges Leerzeichen oder eine Zeilenschaltung ist und keine beschädigte Datei: hello mit Leerzeichen am Ende ergibt f814893777bcc2295fff05f00e508da6.