URL-Encoder / -Decoder
URLs dürfen nur bestimmte Zeichen enthalten — Leerzeichen, Nicht-ASCII-Text, & oder ? zerstören sie. URL-Kodierung wandelt diese in die %XX-Form um, damit die URL korrekt übertragen und geparst wird. Dieses Tool wechselt mit einem Klick zwischen Kodieren und Dekodieren.
So funktioniert es
- Zum Kodieren: Text oder Parameter mit Sonderzeichen einfügen und auf Kodieren klicken.
- Zum Dekodieren: einen %XX-String einfügen und auf Dekodieren klicken.
- Um eine ganze URL statt eines Parameters zu kodieren, die Option für encodeURI aktivieren.
Typische Anwendungsfälle
- Query-Strings mit Nicht-ASCII- oder Sonderzeichen erstellen.
- Eine aus der Adresszeile kopierte kodierte URL lesen.
- Parameterkodierung in API-Anfragen debuggen.
Nur den Wert kodieren, nicht die ganze URL
Zwei typische Aufgaben: Du packst einen Query-Parameter mit Leerzeichen, Umlauten, & oder ? in eine URL — etwa einen Suchbegriff oder ein API-Argument — oder du dekodierst eine lange %E4%B8%AD…-Kette aus einem Log zurück in lesbaren Text. Die klassische Falle ist der Umfang: Du solltest nur den Wert eines Parameters kodieren, nicht die komplette URL.
- Wirfst du die ganze Adresse hinein, werden auch ://, ? und = kodiert — der Link ist kaputt.
- Kodierst du etwas bereits Kodiertes erneut, entsteht doppelte Kodierung: aus % wird %25, und am anderen Ende kommt Kauderwelsch an.
Kodiere jeden Parameterwert einzeln und setze die URL danach mit & und = wieder zusammen.
Welche Zeichen werden ersetzt und welche nicht?
Die tatsächliche Ausgabe dieser Seite zieht die Grenze am besten. hello world → hello%20world, a+b=c → a%2Bb%3Dc, 100% → 100%25, ?q=x&r=y → %3Fq%3Dx%26r%3Dy. Aber ~_.- kommt unverändert zurück: Diese vier sind unreserved, ein korrekter Encoder muss sie in Ruhe lassen. Beachte, dass das Plus selbst zu %2B wird — bliebe es stehen, würde jeder Decoder, der + als Leerzeichen liest, den Wert stillschweigend zerstören.