Drei Formate dominieren heute fotografische Bilder im Web: das klassische JPEG, das breit unterstützte WebP und der Neuling AVIF. Sie erledigen dieselbe Aufgabe — Fotos komprimieren — aber mit sehr unterschiedlicher Effizienz. So schlagen sie sich.
Kompression und Qualität
Bei gleicher sichtbarer Qualität ist die Dateigröße meist so:
- AVIF — am kleinsten, oft 30–50 % kleiner als JPEG.
- WebP — in der Mitte, meist 25–35 % kleiner als JPEG.
- JPEG — am größten, aber weiterhin bestens nutzbar.
AVIF meistert dunkle Verläufe und flache Farben besser (weniger Banding), und sowohl AVIF als auch WebP unterstützen Transparenz, JPEG nicht.
Browser- und App-Unterstützung
Hier dreht sich die Reihenfolge um:
- JPEG — funktioniert buchstäblich überall, für immer.
- WebP — von allen aktuellen Browsern unterstützt; heute fürs Web sicher.
- AVIF — von aktuellem Chrome, Edge, Firefox und Safari unterstützt, aber ältere Geräte und viele Desktop-Apps können es noch nicht öffnen.
Details in Was ist WebP und Was ist AVIF.
Welches solltest du nutzen?
- Eine eigene Website: AVIF oder WebP für Tempo, mit JPEG-Fallback für alte Clients.
- Eine Datei, die du versendest: JPEG (oder PNG), damit sie überall aufgeht.
- Transparenz nötig: WebP oder AVIF (oder PNG); nie JPEG.
- Kompatibilität vor Größe: JPEG.
Zur JPEG-vs-PNG-Frage siehe PNG oder JPG.
Kostenlos umwandeln — ohne Upload
Alles läuft im Browser:
- PNG in WebP · JPG in WebP — moderne, kleinere Web-Bilder.
- AVIF in WebP · AVIF in JPG — AVIF öffnen oder neu verpacken.
- Bild komprimieren — jedes Format weiter verkleinern.
Faustregel: AVIF oder WebP auf der eigenen Website, JPEG, wenn du eine Datei weitergibst.